KI und Datenschutz im Fokus

Anfang Juni besuchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GKDZ die Konferenz „Intelligence Support Systems for Electronic Surveillance, Social Media/DarkNet Monitoring and Cyber Threat Detection“ (ISS) in Prag sowie das Freiberger Universitätsforum, das seit vielen Jahrzehnten Vertretern aus den Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft eine Plattform zur Vernetzung und zum Austausch über aktuelle Themen und Problemstellungen bietet.
Neben zahlreichen Neuentwicklungen in den Bereichen TKÜ, Gefahrenabwehr, OSINT und 5G stand auf der ISS das Thema „Künstliche Intelligenz“ Im Vordergrund. Mit dieser Technik lässt sich die Kriminalitätsbekämpfung auf vielfache Weise beschleunigen. Beispielsweise können Ermittlerinnen und Ermittler zukünftig komplexe Fragestellungen und Anweisungen an TKÜ-Systeme in natürlicher Sprache formulieren.
In Freiberg lag der Hauptfokus in diesem Jahr auf dem Kolloquium für den Einsatz autonomer Mikromobile im öffentlichen Raum. Einerseits lassen sich hier Überschneidungen mit der Arbeit des GKDZ im juristischen Bereich und im Datenschutz finden: So stellt sich z.B. die Frage, wie mit den Kameraaufnahmen solcher Roboter umgegangen werden sollte, die in der Öffentlichkeit entstanden sind. Auf der anderen Seite stehen technische Herausforderungen wie Bilderkennung und künstliche Intelligenz, die ebenfalls relevante Themen für unsere Behörde sind. Auch bei diesem Besuch haben wir besonderen Wert auf die Vernetzung mit dem Institut für Informatik (IfI) an der TUBAF gelegt, um zukünftig in einen stärkeren Austausch zu treten und ggf. eine Plattform für Abschlussarbeiten und gemeinsame Projekte zu etablieren.